Dies ist das Archiv der alten DFG-VK-Webseite. Sie war von 2007 bis 19. Oktober 2015 online. Schau Dich gern um.
Die aktuelle Seite findest Du unter www.dfg-vk.de.

Organisationen der Friedensbewegung machen seit langem auf die (zusätzlichen) Gefahren der Verwendung von DU-Munition aufmerksam. Der eigentliche Skandal ist die Vertuschung der Belastung der Bevölkerung im Irak und auf dem Balkan (neuerdings so wird gemutmaßt in Afghanistan) durch die zigtausendfach verschossene Uran-Munition. In der DFG-VK wird das Thema seit längerem schon hauptsächlich vom Landesverband Schleswig-Holstein bearbeitet. Infos unter http://www.uranmunition.de

US-Angriffe gegen IS-Kämpfer - IPPNW fordert: Kein erneuter Einsatz von Uranmunition im Irak!07.10.2014

IPPNW

IPPNW fordert: Kein erneuter Einsatz von Uranmunition im Irak!

Laut US-Medien plant das Pentagon den Einsatz von zwölf A-10 Flugzeugen im Rahmen des Kampfes gegen die IS-Kämpfer im Nahen Osten. Diese Flugzeuge verfügen über eine 30-Millimeter-Bordkanone, die Geschosse aus Uranmunition abfeuern kann. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, sich gegenüber der US-Regierung dafür einzusetzen, dass prinzipiell auf die Verwendung von Uranmunition...[weiterlesen]

Bundesregierung soll UN-Resolution zum Thema Uranmunition zustimmen - Verwender sollen Ungefährlichkeit uranhaltiger Waffen belegen31.10.2012

http://www.ippnw.de

Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Zivilgesellschaft und der deutschen Politik haben  die Bundesregierung aufgefordert, dem in der UN-Generalversammlung eingebrachten Resolutionsentwurf zum Thema Uranmunition zuzustimmen. Darin findet sich zum ersten Mal die Forderung nach dem Vorsorgeprinzip. Angewandt auf uranhaltige Waffen müsste der Verwender deren Ungefährlichkeit für Umwelt und Zivilbevölkerung vor einem Einsatz nachweisen. Zu den Unterstützern des Schreibens an Verteidigungs...[weiterlesen]

Fehlleitmedien01.02.2012

verwitterte Uranmunition

Eine Analyse der neueren Mediengeschichte zeigt einen bemerkenswerten Mangel an kritischer Berichterstattung zum Thema Uranmunition
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wendet sich nun zumindest sporadisch den Gefahren von Uranmunition zu. So endet ein großes Schweigen.

Dass das ZDF auf Sardinien dreht, lässt hoffen. Der Deutschlandfunk sendete bereits im August einen dreiviertelstündigen Beitrag namens »Das Quirra-Syndrom«. Dabei hatten die großen Medien dem Thema U...[weiterlesen]

Wer zahlen kann, darf sprengen01.02.2012

www.nd-online.de

Auf Sardinien verstärkt sich der Kampf gegen Verseuchungen durch militärische Versuche und Übungen

Das größte NATO-Übungsgelände Europas liefert möglicherweise bald wichtige Beweise für die Schädlichkeit radioaktiver Munition.

Pitzente Bianco ist »sehr aufgewühlt«. Der 49-jährige Berliner ist gerade von Sardinien zurück gekommen, wo er das ZDF bei Dreharbeiten unterstützt hat. Bianco stammt von dort, lebt aber seit 30 Jahren in Berlin. Hier ist er ...[weiterlesen]

„Todesstaub“ (Deadly Dust)05.01.2012

verwitterte Uranmunition

In seinem Film „Todesstaub“ (Deadly Dust) hat Frieder Wagner die tödlichen Folgen der Uran-Munition für Umwelt und Bevölkerung festgehalten. Die Dokumentation erzählt von einem Kriegsverbrechen: dem Einsatz der Uranmunition im Irak, im Bosnienkrieg und im Kosovo. Der Filmemacher, Jahrgang 1942, wurde mehrfach mit dem renommierten Grimme-Preis ausgezeichnet und ist Träger des Europäischen Fernsehpreises. Der Film wurde auf der Berlinale 2007 als bester Dokumentarfilm für „Cinema for ...[weiterlesen]

Fragen auf der Hauptversammlung 2011 der EADS zur Produktion von Uranmunition26.05.2011

Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel

Uran in Waffen von EADS
(Fragen von Christian Mallas)

EADS produziert den TAURUS KEPD 350, einen luftgestützten Marschflugkörper, hergestellt von TAURUS Systems, einem gemeinsamen Unternehmen von LFK (EADS/MBDA) und Saab Bofors Dynamics. Die Waffe TAURUS hat bekanntlich unterirdische Bunker und Silos zum Ziel. Sie kann mit Hilfe eines preisgünstigen Metalls mit hoher Dichte in seinem Gefechtskopf 2 bis 3 Meter Stahlbeton durchdringen. Wir wissen, dass Uran und Wolfram di...[weiterlesen]

„Das größte Kriegsverbrechen unserer Zeit“ 15.05.2009

Zivilcourage 2/2009

Interview mit dem Filmemacher Frieder Wagner über Uran-Waffen Uran-Waffen sind keine Atom-Waffen im herkömmlichen Sinne. Was kannst du zu deren Eigenschaften und Wirkungsweise sagen? (für )

Uran-Munition und -bomben sind die wohl furchtbarsten Waffen, die heutzutage in Kriegen eingesetzt werden, weil sie die Menschheit unweigerlich in den Abgrund führen. Denn eine der Folgen der Anwendung von Uran-Waffen ist, dass es bei Mensch und Tier zu Chromosomenbrüchen kommt und so der ...[weiterlesen]

Halbe Wahrheiten und ganze Lügen - wie die Gesundheitsgefährdung durch Uranmunition kleingeredet wird06.07.2006

Ein Abhandlung von Dr. Ralf Cüppers von der DFG-VK Schleswig-Holstein zum Thema.

Teil 1. - Die Welt

Die Zitate stammen alle aus der Internetversion der Zeitung "Die Welt”. Keineswegs soll dadurch der Eindruck vermittelt werden, daß "Die Welt” eine außergewöhnlich unredliche Zeitung sei, die zur Verharmlosung, Täuschung und Vertuschung des Themas Gesundheitsgefährdung durch Uranmunition beiträgt. In anderen Zeitungen findet man das auch, insbesondere jedo...[weiterlesen]

Internationale Uranwaffenkonferenz 2003 - Hintergrund zum Thema20.10.2003

www.atomwaffena-z.info

Vertuschung von Uranwaffen - ein Verbrechen gegen die Menschheit

Piotr Bein, Ph.D., M.A.Sc., P.Eng.,
Karen Parker, J.D., Diplome (Strasbourg)

Das Papier wurde im Januar 2003 vorbereitet für die Monographie Politics and Environmental Policy in the 21st Century (Politik und Umweltgrundsätze im 21. Jahrhundert), Fakultät der Politikwissenschaft, Universität Belgrad

{…They are no more
All powerful,
As their secrets
Are un...[weiterlesen]

Die Tragödie im Irak02.06.2002

zerbrochenes Gewehr - http://www.dfg-vk.de

Bericht über eine europäische Solidaritätsdelegation von Marion Küpker -
erschien auch in der Zeitschrift Zivilcourage Nr. 3, Mai/Juni 2002


Rund 100 Menschen aus 15 europäischen Ländern sowie 30 UniversitätslehrerInnen aus Algerien besuchten im Rahmen einer "Fact Finding Mission" vom 13. bis 27. April den Irak. Organisiert wurde diese internationale Friedensmission von "SOS Irak", Belgien, und der "Holländisch-Irakischen Freundschaftsgesellschaft": "Wir sind...[weiterlesen]

Uranmunition und andere Verstöße gegen die Haager Landkriegsordnung31.01.2001

Das Netzwerk Friedenskooperative fasste einige Dokumente in diesem Themenbereich zusammen. Auch wenn sie bereits etwas älter sind, sind sie nicht weniger aktuell.
...[weiterlesen]

Aktuelles zum Thema

 Waffenlieferungen für die kurdischen Peschmerga - Milanrakete birgt gefährliche Langzeitfolgen

07.10.2014: Verteidigungsministerin von der Leyen muss den Export der radioaktiven Panzerabwehrrakete Milan zurücknehmen und die Waffe vollkommen aus dem Verkehr ziehen. Das fordern die ärztliche Friedensorganisation IPPNW und die deutsche Koalition zur Ächtung von Uranwaffen – ICBUW Deutschland. 30 Panzer... [weiterlesen]

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