Dies ist das Archiv der alten DFG-VK-Webseite. Sie war von 2007 bis 19. Oktober 2015 online. Schau Dich gern um.
Die aktuelle Seite findest Du unter www.dfg-vk.de.

Die Bundeswehr hat sich nahezu reibungslos von „Verteidigungs -” zu "Einsatzstreitkräften” gewandelt. Die deutsche Armee führt wieder weltweit Krieg! Der internationale Terrorismus lässt sich aber nicht mit Krieg bekämpfen, statt dessen wird er noch angeheizt. Wir fordern deshalb alle Einsätze von Soldaten zu beenden. Hier einige Informationen zu diesem von uns bearbeiteten Thema, weiteres auf unserer Kampagnenseite Auslandseinsätze beenden oder auch unter Afghanistankampagne Material zum Thema auch in unserem Webshop

Der Tod ist ein Meister aus Düsseldorf – und aus Berlin04.04.2015

Jürgen Grässlin, Februar 2014

Rede von Jürgen Grässlin beim Ostermarsch Rhein-Ruhr
am 4. April 2015 auf dem Marktplatz in Düsseldorf

Rüstungsexporte stoppen!
Rüstungsindustrie auf Zivilproduktion umstellen!


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

aktuell hat das Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) die Bilanz des weltweiten Waffenhandels publiziert. Im Fünf-Jahres-Vergleich von 2010 bis 2...[weiterlesen]

Pünktlich zu den Ostermärschen wieder verfügbar - Zeitung gegen den Krieg Nr. 39!25.03.2015

Zeitung gegen den Krieg

Die aktuelle Ausgabe der Zeitung gegen den Krieg (ZgK) erscheint:
- in einer Zeit, in der die EU einen Wirtschaftskrieg gegen Griechenland führt
- in einer Zeit, in der die Berliner Regierung die deutsche Kriegsschuld aus der Zeit der NS-Besatzung in Griechenland frech leugnet
- in einer Zeit, in der NATO-Kampfeinheiten an die russische Grenze verlegt werden und Nato-U-Boote mit Atomraketen vor Russlands Küsten auf Patrouille geschickt werden sollen
- in einer Zeit...[weiterlesen]

Aktion Aufschrei: Damit der Mensch nicht zur Zielscheibe wird27.02.2015

Waffe HK MP7

Protestaktion in Oberndorf, dem Stammsitz von Heckler & Koch
Wann: Samstag, den 28. Februar 2015, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Treffpunkt: am REAL-Markt Oberndorf-Lindenhof, Friedrich-List-Straße 10

(Stuttgart / Freiburg / Villingen-Schwenningen / Oberndorf) Vertreter baden-württembergischer Friedensorganisationen rufen dazu auf, am Samstag, den 28. Februar 2015, in Oberndorf am Neckar, dem Produktionsstandort von Heckler & Koch, gegen die Lieferung von Kleinwaffen an k...[weiterlesen]

Kriegstreiber am Niederrhein. Die Luftwaffenstützpunkte von Bundeswehr und NATO in Kalkar / Uedem (NRW)08.02.2015

Broschüre: Kriegstreiber am Niederrhein

Neue Broschüre von MdB Sevim Dagdelen

An den NATO- und Bundeswehrstandorten in Kalkar und Uedem finden alle gegenwärtigen Tendenzen der westlichen Kriegsführung ihren Ausdruck: Von der zunehmend offensiven Ausrichtung der NATO gen Russland und dem Umbau der Bundeswehr zur Armee im Einsatz über die wachsende Bedeutung und Militarisierung des Weltraums und des Cyberspace bis hin zur wachsenden Vernetzung der Streitkräfte mit zivilen Institutionen.

Vom Niederrhein...[weiterlesen]

»In der Abgrenzung nach rechts sind wir uns wohltuend einig«06.02.2015

Felix Oekentorp, Bundeskongress 2013

Die Friedensbewegung beginnt mit der Organisation der traditionellen Ostermärsche. Befreiung vom Faschismus soll thematisiert werden.
Ein Gespräch mit Felix Oekentorp, Landessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) in Nordrhein-Westfalen und aktiv bei der Antifa Wattenscheid

Die Friedensbewegung bereitet aktuell die bevorstehenden Ostermärsche vor. In den vergangenen Monaten gab es interne Streitigkeiten zum Umgang mit ...[weiterlesen]

Bundeswehreinsatz im Irak: Humanitäre Hilfe statt Soldaten und Waffen16.12.2014

IPPNW-Fahne

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW appelliert an die Bundesregierung, den Bundeswehreinsatz im Irak nicht auszudehnen. Stattdessen solle die humanitäre Hilfe noch weiter aufgestockt werden. Von dem ermittelten Bedarf an humanitärer Hilfe für den Irak in Höhe von 23 Milliarden US-Dollar sind laut UN bisher erst 31 % gedeckt. "Der Bundesregierung fehlt nach wie vor die Perspektive für eine politische Lösung in der Region. Statt im Irak aufzurüsten und Deutschland in einen langen Krie...[weiterlesen]

Atomwaffenstandort Büchel blockiert05.08.2014

atomwaffenfrei.jetzt

5. August 2014, 18:30 Uhr, Seit 6 Uhr heute morgen blockieren Friedensaktivist_innen drei Tore des Atomwaffenstützpunkts Büchel bei Cochem, Rheinland-Pfalz. Die Aktionsteilnehmer_innen haben heute um 17:00 Uhr beschlossen, bis morgen um 08:16 Uhr weiter zu blockieren. Diese ist die Uhrzeit des Atombombenabwurfs auf Hiroshima am 6. August 1945. Damit wird die Aktion – es sei denn sie wird nicht von der Polizei geräumt – die längste Blockade des Atomwaffenlagers sein. Morgen früh wird noc...[weiterlesen]

Kosovo-/Jugoslawienkrieg 1999: „Es begann mit einer Lüge“17.03.2014

Clemens Ronnefeld, Versöhnungsbund

Clemens Ronnefeldt zum Kosovo-/Jugoslawienkrieg 1999

Vor 15 Jahren, am 24. März 1999, hielt der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder die nachfolgende TV-Ansprache: „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, heute abend hat die NATO mit Luftschlägen gegen militärische Ziele in Jugoslawien begonnen. Damit will das Bündnis weitere schwere und systematische Verletzungen der Menschenrechte unterbinden und eine humanitäre Katastrophe im Kosovo verhindern. Der jugoslawische Präsi...[weiterlesen]

Soldaten geheimdienstlich im Nahen Osten unterwegs27.02.2014

www.Bundeswehr-monitoring.de

"Angehörige des Amtes für Militärkunde werden grund­sätzlich zur Gewinnung von Er­kenntnissen auch im Ausland eingesetzt; dazu gehören auch Aufenthalte im Nahen Osten (Israel, Jordanien, Libanon, Palästinensische Gebiete und Syrien)." Dies ist die Antwort des Parlamen­tarischen Staats­sekretärs im Ver­teidigungs­ministerium vom 12. Februar 2014 auf die schrift­liche Frage eines Bundestags­abgeordneten zum Einsatz­zweck und Einsatz­ort von Soldaten dieses Amtes der Bundes­wehr i...[weiterlesen]

Die Militarisierung wird ausgeweitet24.12.2013

ZC 2013-5 Titel: Friedenspolitische Kritik am Koalitionsvertrag

Die Gefahren für eine zivile demokratische Gesellschaft wachsen
(von Monty Schädel)

Entsprechend dem Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD zielt die Politik in den kommenden Jahre auf die Ausweitung der Militarisierung des bisher zivilen gesellschaftlichen Lebens. Zur Bestätigung dieser nach „Propaganda“ klingenden Aussage brauchen Interessierte lediglich in den Koalitionsvertrag zu schauen. Nicht irgendwie verklausuliert, sondern in erschreckender Deutlichkeit wird...[weiterlesen]

Zeitung gegen den Krieg - Heft 35 – Ostermarsch 2013 21.03.2013

Zeitung gegen den Krieg

Zum Ostermarsch 2013 erscheint eine neue Ausgabe der Zeitung gegen den Krieg – ZgK. Es handelt sich um die 35. Ausgabe seit Gründung der Antikriegszeitung im April 1999 inmitten des Kosovo-Kriegs. Diese Ausgabe wird ab Donnerstag, dem 21. März 2013, vertrieben.

Inhalte der neuen Ausgabe:

- Neue deutsche militärische Auslandseinsätze - Mali und Türkei
- Killen statt chillen? Deutscher Verteidigungsminister: Bundeswehr macht männlich
- Die EU-...[weiterlesen]

Wolfgang Gehrcke: Bundesregierung auf Tauchgang, wenn es um Mali geht07.02.2013

Wolfgang Gehrke, MdB Die Linke

Zur aktuellen Situation in Mali erklärt Wolfgang Gehrcke, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE:

Für die Stabilisierung der Lage und eine Verbesserung der humanitären Situation in Mali bedarf es politischer Initiativen und Verhandlungen. Das war angekündigt, steht aber bis heute aus.

Notwendig sind Initiativen, die eine Versöhnung der unterschiedlichen politischen und sozialen Interessen und Formationen in Mali mit sich bringen können. Solche Initiativen...[weiterlesen]

Broschüre "Gewaltexport in den Globalen Süden - Polizeiliche und militärische Ausbildungs- und Ausstattungshilfe durch Deutschland und die EU"17.01.2013

Broschüre Gewaltexporte

Seit Beginn ihrer Tätigkeit im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages hat sich Sevim Dagdelen intensiv mit polizeilicher und militärischer Ausbidungs- und Ausstattungshilfe der Bundesregierung für Drittstaaten auseinandergesetzt. Durch verschiedene Parlamentarische Initiativen (schriftliche und mündliche Fragen, Kleine Anfragen) hat sie u.a. brisante Informationen zur EU-Ausbildungsmission in Uganda, zu den anhaltenden EU-Missionen im Kongo und Beratergruppen der Bundeswehr in Jemen und Mali...[weiterlesen]

IMI-Standpunkt 2012/067: Parlamentsbeteiligung als Farce? Deutschland demonstriert „Verlässlichkeit“ im Konflikt zwischen der Türkei und Syrien13.12.2012

http://www.imi-online.de

Am Mittwoch, dem 12. Dezember 2012, wurde im Bundestag in erster Lesung über den Antrag der Bundesregierung beraten, Patriot-Systeme und bis zu 400 Soldate in die Türkei an die Grenze zu Syrien zu verlegen. Die Debatte hierüber schwelte bereits seit dem 17. November, nachdem Medien – anders als über die gestrige Debatte im Bundestag – über entsprechende Planungen berichteten. Am 4. Dezember dann beschloss zunächst der NATO-Rat und gleich am Tag darauf das Bundeskabinett die Entsendung ...[weiterlesen]

Uli Cremer - Afghanistan: Märchen vom Truppenabzug 2014 neu aufgewärmt01.12.2012

www.gruene-friedensinitiative.de

Da die Bundesregierung einen neuen „Fortschrittsbericht“ veröffentlicht und eine Beschlussvorlage für das neue Afghanistan-Bundeswehr-Mandat vorgelegt hat, gibt es dieser Tage wieder eine mediale Märchenstunde zu Afghanistan. Obwohl die Bundesregierung klar sagt, dass auch nach 2014 Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan stationiert sein sollen, fabulieren die meisten Medien etwas vom „Truppenabzug“. Im Fortschrittsbericht heißt es klipp und klar: „Auch nach 2014 sollen internationale ...[weiterlesen]

IMI-Standpunkt 2012/021: Bürgerkriegspatenschaft?10.04.2012

http://www.imi-online.de

Adopt a Revolution muss zur Gewaltfrage Farbe bekennen
von: Christoph Marischka und Jürgen Wagner /



Vorbemerkung: Die Aktiven der Informationsstelle Militarisierung waren in den letzten Monaten immer wieder mit besorgten Anfragen bezüglich des Projektes “Adopt a Revolution (AaR)” konfrontiert. Da auch wir die Befürchtung teilen, dass durch das Projekt – wenn auch in bester Absicht – zumindest indirekt der Übergang von einer Aufstandsbewegung zum...[weiterlesen]

Friedensorganisation fordert NEIN von Bundestagsabgeordneten - IPPNW stimmt ein in Protest gegen Mandatserweiterung der Atalanta - Mission04.04.2012

http://www.ippnw.de

Die deutsche Friedensorganisation IPPNW fordert von den Bundestagsabgeordneten ein entschiedenes Nein gegen die geplante Erweiterung des Mandates zur Jagd auf Seeräuber vor der Küste Somalias.

"Das Feuer frei von See und Luft aus auf Boote und logistische Ziele an der somalischen Küste wird zu verheerenden Verbrechen gegen die Menschlichkeit führen", warnt der Vorsitzende der Ärzte-Vereinigung im Hinblick auf die geplante Mandatserweiterung. "Vor den drohenden Folgen der Aus...[weiterlesen]

Flatrates auf den Weg gestreut20.03.2012

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Schneller surfen im Kriegseinsatz: Allparteienkoalition im Bundestag will bessere Telekommunikationsbedingungen für Bundeswehrsoldaten. Linksfraktion fordert sogar kostenlose Flatrates für Besatzungstruppe. Von Frank Brendle

Kriegsflatrate für Soldaten: Sämtliche Parteien im Bundestag setzen sich dafür ein, die Kommunikationsbedingungen für Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz zu verbessern. Besonders ins Zeug legt sich die Linkspartei. Sie fordert, den Soldaten kostenlose ...[weiterlesen]

Nahrungsmittelspekulation: Deutsche Bank will Dokumentarfilm zensieren16.12.2011

Nahrungsmittelspekulation der Deutschen Bank

Die Deutsche Bank will einen Film des "Zentrums für Politische Schönheit" verbieten und hat angekündigt, mit juristischen Mitteln gegen den Film über Nahrungsmittelspekulation vorzugehen. In dem Film hatte der Pressesprecher der Deutschen Bank, Frank Hartmann, auf die Nachfrage, ob seine Argumentation nicht auf die zynische Auffassung hinauslaufe, dass die Menschen in Afrika an ihrem Hunger selbst schuld seien geantwortet: "Natürlich sind die selbst schuld!"

Jetzt die Filme k...[weiterlesen]

Experimentierfeld Afghanistan: Zehn Jahre Krieg und kein Ende in Sicht01.12.2011

IMI-Afghanistan 2011


Zur Unterstützung für die Proteste gegen den Petersberg-II-Gipfel Anfang Dezember hat die Informationsstelle Militarisierung eine Broschüre erstellt, in der sie umfangreiche Hintergrundinformationen zum Krieg in Afghanistan liefert.

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung
Teil I: Afghanistan: Hausgemachte Eskalation

1. Afghanistan: Der Krieg und die Interessen des Westens
1.1 Geopolitik…
1.2 …und Pipelinepoker
1.3 Afg...[weiterlesen]

Große und Kleine Kriege02.11.2011

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(Bericht www.german-foreign-policy.com) - Berlin bereitet sich auf eine wachsende Zahl von Kriegseinsätzen im Ausland vor. Dies belegen Äußerungen des Verteidigungsministers und eines Oberstleutnants i.G. der Bundeswehr. "Die Frage nach dem Einsatz unserer Streitkräfte" werde "in Zukunft wohl häufiger gestellt werden", mutmaßt Verteidigungsminister Thomas de Maizière in einem Interview mit der Zeitschrift Internationale Politik. Dabei sei vor allem mit sogenannten Kleinen Kriegen zu rechn...[weiterlesen]

Unterstützung der Nato-Hauptquartiere im Libyen-Krieg27.10.2011

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Seit Beginn der Nato-Luft­angriffe in Libyen im März 2011 sind 119 Soldaten der Bundes­wehr in den Stäben und Haupt­quartieren der Nato eingesetzt worden, die mit der Luftkriegsoperation betraut sind. Insgesamt habe es aufgrund wiederholter Verwendung von Soldaten 134 Entsendungen gegeben. Weiter teilt die Bundes­regierung in ihrer Antwort vom 13. Oktober 2011 auf eine Kleine Anfrage mit, dass die gewünschten Angaben über die jeweiligen Zeiträume und Aufgaben der eingesetzten Soldaten n...[weiterlesen]

Hüter der Unordnung08.10.2011

Bonn 2011 a

Hintergrund. Zum Stand des Aufbaus eines staatlichen Polizeiapparates in Afghanistan durch die westlichen Besatzer von Frank Brendle


In der Strategie der westlichen Besatzer, bis 2014 durch Aufrüstung der afghanischen Sicherheitskräfte den kontrollierten und gesichtswahrenden Abzug der eigenen Kräfte zu ermöglichen, kommt der afghanischen Polizei eine wichtige Rolle zu: Sie soll die vom Militär »befreiten« Gebiete halten und die Sicherheit garantieren, die für ei...[weiterlesen]

Deutsche Soldaten helfen bei der Auswahl der Ziele für Luftangriffe 19.08.2011

http://www.ippnw.de

Heimliche Kriegsbeteiligung beenden

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW verurteilt die Beteiligung deutscher Soldaten am Libyenkrieg. Die Bundesregierung hat eingeräumt, dass derzeit elf deutsche Soldaten im Rahmen ihrer Tätigkeit in den Militärstäben der Nato in Italien im Bereich der sogenannten "Zielauswahl" für die NATO-Luftangriffe beteiligt seien. "Damit macht sich Deutschland zur Kriegspartei. Das Nein zum Libyen-Einsatz wird zum durchsichtigen politischen Manöv...[weiterlesen]

Angaben zu Kriegsstützpunkt in Usbekistan nun Staatsgeheimnis15.06.2011

www.Bundeswehr-monitoring.de

Die Fragen einer Abgeordneten im Bundestag zu den Kosten des Stütz­punktes der Bundes­wehr in Usbekistan hat das Ver­teidigungs­ministerium im April 2011 noch öffentlich beantwortet. Ent­sprechend einem Abkommen zwischen der Bundes­republik und der usbekischen Regierung zahle Deutsch­land jährlich rund 16 Millionen Euro an das dortige Finanz­ministerium. Dies sei eine "Aus­gleichs­zahlung" für die Nutzung des "Strategischen Luft­trans­port­stütz­punktes" Termez. In einer Druck...[weiterlesen]

Gelernt ist gelernt - Die Bundesrepublik und ihre Söldner14.06.2011

Inge Höger

von Inge Höger und Paul Grasse

Im vergangenen Jahr erlebte das Thema deutscher Söldner eine kurze Konjunktur, als die Sicherheitsfirma Asgaard mit Sitz im münsterländischen Ahlen angeblich ihre Angestellten in einen Einsatz zum Schutz eines Warlords nach Somalia schicken wollte. Die Firma heißt nicht nur heidnisch, sie hat auch ein Wikingerschiff im Logo und begrüßt die Besucher ihrer Website mit den Klängen aus Star Wars. Asgaard beschäftigte ausnahmsweise sogar die Staa...[weiterlesen]

Libyen: Intervention im Namen des Volkes?29.03.2011

http://www.imi-online.de

IMI-Analyse 2011/06 (update, 11.03.2011)

Mit großer Brutalität versuchen gegenwärtig die Truppen des Diktators Muammar al Gaddafi den Aufstand in Libyen niederzuschlagen. Auch wenn es zum gegenwärtigen Zeitpunkt (11. März 2011) unmöglich ist, verlässliche Prognosen über den weiteren Fortgang der Auseinandersetzungen zu treffen, eines lässt sich jetzt schon mit Sicherheit sagen: Diejenigen, die nun im Namen von „Demokratie“ und „Menschenrechten“ eine Flugverbotszo...[weiterlesen]

Der Westen und die arabischen Revolutionen28.03.2011

Zivilcourage 2011-01

Von Tobias Pflüger

Die Aufstände in arabischen Ländern haben manche überrascht, darunter auch so manche westliche Regierung wie die der Bundesrepublik. Seit Jahren hatte und hat die deutsche Regierung die besten Beziehungen zu den verschiedenen arabischen Herrschern, egal wie brutal und undemokratisch diese herschten oder herrschen.

Für Deutschland - wie für die anderen EU-Ländern sowie die USA und Israel - waren und sind die despotischen arabischen Herrsche...[weiterlesen]

aixpaix.de: Mutmaßlichem WikiLeaks-Informanten droht Todesstrafe03.03.2011

WikiLeaks

Er steht im Verdacht, mehr als 250.000 geheime Depeschen des diplomatischen Dienstes der USA an WikiLeaks weitergegeben zu haben: Nun ist Bradley Manning in 22 weiteren Punkten angeklagt worden, teilte das US-Verteidigungsministerium mit. Am schwersten davon wiegt der Vorwurf der "Kollaboration mit dem Feind", berichteten mehrere US-Medien unter Berufung auf Militärquellen. Im Falle einer Verurteilung droht ihm dabei die Todesstrafe.

Der Soldat wird beschuldigt, Geheimdienstinfor...[weiterlesen]

Zivil-militärischer Medienkrieg17.02.2011

www.german-foreign-policy.com

Die Bundeswehr treibt mit Hilfe von "Friedensforschern" und Sozialwissenschaftlern ihren "Medienkrieg um die öffentliche Meinung" voran. Ein aktuelles propagandistisches Mittel hierfür ist ein im Internet präsentierter "Reader Sicherheitspolitik", der "Meinungsführer" in der deutschen Gesellschaft ansprechen und für die Ziele der Bundeswehr gewinnen soll. In dem "Reader" finden sich nicht nur Analysen von Armeeangehörigen, sondern auch Beiträge von leitenden Mitarbeitern regierungsnaher T...[weiterlesen]

Grüne Friedensinitiative fordert NATO-Abzug bis zum afghanischen Unabhängigkeitstag (19.8.2011) 07.01.2011

www.gruene-friedensinitiative.de

Uli Cremer und Wilhelm Achelpöhler von der GRÜNEN FRIEDENSINITIATIVE haben ein neues Argumentationspapier zum Afghanistan-Krieg vorgelegt: „Afghanistankrieg: Das Kleingedruckte bei den Abzugsbekundungen“. Darin fordern sie den Abzug der NATO-Truppen bis zum afghanischen Unabhängigkeitstag am 19.August 2011.

In dem Papier heißt es: Die GRÜNEN täten „gut daran, dem Afghanistan-Krieg keine Laufzeitverlängerung bis 2014 zu gewähren. Außerdem sollte die Partei sich auß...[weiterlesen]

Gedenken an die Opfer von Kundus12.11.2010

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Für die Bundesregierung ist das Massaker kein Thema mehr
Von Monty Schädel (für ZivilCourage – Das Magazin für Pazifismus und Antimilitarismus – 4/2010)

Etwa einen Monat vor dem ersten Jahrestag des Massakers von Kundus vom 4. September 2009 informierte das deutsche Kriegsministerium darüber, dass es 430.000 US-Dollar „als freiwillige Unterstützungsleistung“ für die Opferfamilien auf eine afghanische Bank eingezahlt habe. Als „eine Geste der Aussöhnung“ ...[weiterlesen]

Neuer KSK-Chef: künftig größere Rolle für Spezialkräfte30.09.2010

www.Bundeswehr-monitoring.de

Das FAZ-Blog "Zur Sicherheit" berichtet, Heinz Josef Feldmann, Oberst i.G., künftig Brigadegeneral, übernehme zum 1. Oktober 2010 das Kommando über die Spezialkräfte der Bundeswehr. Feldmann erklärt im Interview, er glaube, dass "Spezialkräfte in Zukunft eine eher noch größere Rolle spielen werden, weil ich mir viele Szenare möglicher zukünftiger Einsätze vorstellen kann, die vielleicht eher von Spezialkräften, oder mit Unterstützung von Spezialkräften, durchgeführt" würden.
[weiterlesen]

Demokratisch unkontrollierbar - Die Aufklärung des Kundus-Massakers im Bundestag22.02.2010

Inge Höger

Von Inge Höger für Zivilcourage 1/2010 -

Wer ist verantwortlich für das Blutbad, das in der Nacht vom 3. auf den 4. September 2009 auf einer Sandbank im Kundus-Fluß stattfand? War es das Fehlverhalten einzelner Soldaten, oder trägt die damalige rot-schwarze Koalition die alleinige Verantwortung? Haben Verteidigungs- und Außenminister sowie die Kanzlerin sehr schnell gewusst, dass bei dem Bombardement zahlreiche Zivilisten ums Leben gekommen sind? Und haben sie dennoch bewus...[weiterlesen]

Evangelische Kirche bezieht Position und erzeugt Widerspruch08.01.2010

Evangelische Kirche Deutschlands

EKD, 01.01.2010 - Die Bischöfin Margot Käßmann - Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands - predigte am Heiligen Abend in Hannover und zu Neujahr in der Frauenkirche Dresden. Ihre Aussagen zum Krieg in Afghanistan scheuchen die Kriegstreiber in den Medien und der Politik auf. "Nichts ist gut in Afghanistan. All diese Strategien, sie haben uns lange darüber hinweggetäuscht, dass Soldaten nun einmal Waffen benutzen und eben auch Zivilisten getötet werden. ..." sagte sie zu Neuja...[weiterlesen]

Gefährliche Gewässer21.10.2008

Korvette Braunschweig - Die Neue Kriegsschiffgeneration der Deutschen Marine - Foto: M.Schädel

Das Europäische Parlament legitimiert heute den Einsatz von Kriegsschiffen gegen Piraten vor Somalias Küste. Selbstverständlich werden humanitäre Gründe für den militärischen Schutz wichtiger Handelswege vorgeschoben

Agenturmeldung vom 21. Oktober 2008: »Das Hörstück ›Die abenteuerliche Welt der Piraten‹ erhält in diesem Jahr den mit 5000 Euro dotierten Deutschen Kinderhörspielpreis. Bearbeiter und Regisseur Volker Präkelt male mit seinem Stück ›ein buntes Bild...[weiterlesen]

Deutsche Kriegspolitik13.10.2008

http://www.imi-online.de

Das Weißbuch der Bundeswehr vom Oktober 2006 spiegelt in erschreckender Weise den Grad der Militarisierung Deutschlands wieder und zeigt, wie weit die "Enttabuisierung des Militärischen" (Gerhard Schröder) inzwischen fortgeschritten ist. Die Informationstelle Militarisierung hat eine Auswahl ihrer Texte zu den zahlreichen Facetten der deutscher Kriegspolitik zusammengestellt.

Für einzelne Themenfelder wurden mittlerweile Sonderseiten eingerichtet, auf denen die aktuelleren Tex...[weiterlesen]

Was wird für uns am Hindukusch verteidigt?06.06.2008

http://www.versoehnungsbund.de

Deutsche Sicherheits- und Friedenspolitik auf dem Weg der Militarisierung?

An diesem Wochenende (07./08.Juni) findet in Hannover ein Afghanistankongress der Friedenswegung statt (),
am 3.6.2008 wurden Soldaten der Panzerbrigade 21 in den Afghanistan-Einsatz verabschiedet (der 250.000ste deutsch Soldat in einen Auslandseinsatz überhaupt wurde duch das Kriegsministerium verbreitet). Beide Aspekte - Militarisierung der deutschen Politik und Afghanistan - waren Thema einer Ei...[weiterlesen]

Verlängerung des KFOR-Mandats durch den Bundestag05.06.2008

http://www.linksfraktion.de

Plenarrede von Norman Paech zur KFOR-Mandatsverlängerung

Herr Präsident! Meine lieben Kolleginnen und Kollegen! Die Linke wird der Mandatsverlängerung nicht zustimmen,

(Beifall bei der LINKEN)

und zwar aus ganz einfachen Gründen: Die UN-Sicherheitsratsresolution 1244 von 1999 taugt nicht mehr als Rechtsgrundlage für eine Verlängerung des Bundeswehreinsatzes. Die Umstände haben sich mit der einseitigen Unabhängigkeitserklärung des Kosovo im Fe...[weiterlesen]

Auf in den Kampf04.06.2008

www.jungewelt.de

Die Bundeswehr hat Verstärkung für ihre Besatzungstruppen am Hindukusch auf den Weg gebracht: Mit großem Pomp führten Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) und der Generalinspekteur der Bundeswehr Wolfgang Schneiderhan am Dienstag abend im nordrhein-westfälischen Lemgo einen öffentlichen Appell durch. Anlaß war die Entsendung von 200 Soldaten einer Schnellen Eingreiftruppe (Quick Reaction Force), die vor allem im deutsch besetzen Nordsektor Afghanistans zur Rebellenbekämpfun...[weiterlesen]

Afghanistan-Krieg: Friedensbewegung ruft Soldaten zur Verweigerung auf13.05.2008

zerbrochenes Gewehr - http://www.dfg-vk.de

Friedensgruppen haben einen Appell an die Panzerbrigade 21 "Lipperland" aus Augustdorf (bei Detmold) gerichtet, den unmittelbar bevorstehenden Einsatz in Afghanistan zu verweigern. Die Panzerbrigade aus der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne soll auf Beschluss der Bundesregierung ab 1. Juli eine "Quick Reaction Force" (QRF) im Norden Afghanistans bilden, die der NATO auch zu offensiven Kampfeinsätzen zur Verfügung steht. Die Bundesregierung versucht unter Verweis auf diesen risikoreicheren Ei...[weiterlesen]

Antikriegsaktion am Münchner Rathaus - 5 nach 1207.05.2008

Aktion der DFG-VK am 07.Mai 2008 auf dem Münchner Rathaus

Aktionswoche gegen den Afghanistankrieg

Am heutigen Mittwoch, 7.5. 08, schmückten AktivistInnen der Münchner Friedensbewegung und der DFG-VK (pünktlich um 5 nach 12)
den Turm des Münchner Rathauses mit einem Transparent mit der Losung:

„8. Mai 1945 - Nie wieder Krieg! Raus aus Afghanistan!“
(daneben das eiserne Kreuz der Wehrmacht bzw. der Bundeswehr)

Thomas Rödl, Sprecher der Deutschen Friedensgesellschaft- Vereinigte Kriegsdie...[weiterlesen]

Der BND hält Schritt02.05.2008

www.freitag.de

AFGHANISTAN*Schüsse auf den Präsidenten und ein Trojaner für den Minister
von Lutz Herden

Wenn eine Regierung die eigenen Streitkräfte an sich vorbei defilieren lässt, ist damit gemeinhin eine Demonstration der Stärke beabsichtigt. Präsident Karzai und sein Gefolge sind am 27. April in Kabul mit diesem Ansinnen grandios gescheitert und haben das Gegenteil bewirkt. Sie mussten einen peinlichen Offenbarungsleid leisten. Alle Welt konnte sich überzeugen, auf welch tön...[weiterlesen]

Verhandeln statt schießen – Den Afghanistankrieg beenden! Friedensaktion vor Landesparteitag der NRW-SPD05.04.2008

Verhandeln statt schießen - Banner

Weitere Aktionen angekündigt

Mit einer Mahnwache vor dem Eingang zum Landesparteitag der NRW-SPD machte die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinige KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) heute auf die Mitverantwortung der Sozialdemokraten für den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan und anderen Teilen der Welt aufmerksam. Vor dem Transparent “Stell Dir vor es ist Krieg – und Du bist dafür!?“ erwarteten Aktive der DFG-VK die Delegierten, überreichten ihnen “Argumen...[weiterlesen]

Verhandeln statt Schießen – Den Afghanistan-Krieg beenden!18.03.2008

NO WAR

Verhandeln statt Schießen – Den Afghanistan-Krieg beenden!
Stellungnahme des Bundesausschusses der DFG-VK vom 1.3.2008 zum Afghanistan-Krieg

In Afghanistan findet ein Krieg mit deutscher Beteiligung statt. Aus einem Einsatz zur Stabilisierung des Wiederaufbaus ist ein Krieg gegen aufständische Kämpfer geworden. Es droht ein langjähriger Krieg ohne Perspektive, mit der NATO und der Bundeswehr als Kriegsparteien.

Jeder Krieg ist ein Verbrechen an der Me...[weiterlesen]

Petition: Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!14.03.2008

http://www.afghanistankampagne.de

Die Organisationen der deutschen Friedensbewegung haben sich auch in diesem Jahr zu einer Petition an den Bundestag entschlossen. Unterstützen auch Sie die Petition mit ihrer Unterschrift oder dem Sammeln weiterer UnterstützerInnen. In der Gesamtheit der Aktionen gegen den Krieg, können wir im Herbst die Abgeordneten des Bundestags vielleicht auch so für eine Ablehnung der Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan gewinnen:

Die Petition:

Dem Frieden ...[weiterlesen]

Bundeswehr verletzt Parlamentsmandat - Rechtsbruch am Hindukusch: Aktuell 3744 deutsche Soldaten im Afghanistan-Krieg13.03.2008

www.jungewelt.de

Von Rüdiger Göbel

Während der Bundestag noch über eine personelle Ausweitung des Afghanistan-Mandats der Bundeswehr debattiert, werden am Hindukusch Fakten geschaffen. Nach junge Welt vorliegenden Informationen überschreitet die Bundeswehr in diesen Tagen bewußt die vom Parlament beschlossene Zahl der maximal in Afghanistan einzusetzenden Soldaten, und zwar deutlich. Laut Mandat des Bundestages dürfen derzeit maximal 3500 deutsche Soldaten gleichzeitig am Hindukusch station...[weiterlesen]

Mehr Heroin und mehr Taliban06.03.2008

Karte Afghanistan

Die Regierung von Hamid Karsai kontrolliert nur noch weniger als ein Drittel Afghanistans
Bericht von Anton Holberg in der jungen Welt vom 04.03.2008

Das US-Außenministerium ist besorgt. Die Produktion von Mohn, aus dem Opium und Heroin produziert werden, hat in Afghanistan im vergangenen Jahr den alten Rekord abermals geschlagen. Das State Departement behauptet, daß die Taliban aus diesem Geschäft das Geld für ihre Waffen erhalten. Vor über sieben Jahren, als die Tali...[weiterlesen]

Begleitung in den Krieg - Bundeswehr trainiert Minderjährige am Hindukusch. Deutsche Ausbildungsoffiziere bei Kampfeinsätzen in Südafghanistan25.02.2008

www.jungewelt.de

Beitrag von Knut Mellenthin in der jungen Welt

Bundeswehroffiziere »begleiten« von ihnen ausgebildete afghanische Einheiten bei Kampfeinsätzen im Süden und Südosten des Landes. Wenn die junge Welt vorliegenden Informationen stimmen, wäre es eine an der Öffentlichkeit und am Bundestag vorbeigesteuerte Geheimoperation, die dem offiziellen Mandat widerspricht. Die Quelle in Brüssel berichtet, daß einige der von deutschen Offizieren ausgebildeten Afghanen höchstens 16 Jahre...[weiterlesen]

Chronik: Schleichweg in den Afghanistan-Krieg25.02.2008

zerbrochenes Gewehr - http://www.dfg-vk.de

Dezember 2001: Der Bundestag beschließt, im Rahmen der ISAF (International Security Assistance Force) 1200 Soldaten nach Afghanistan zu schicken. Sie sollen lediglich unterstützende Polizeiaufgaben »in Kabul und Umgebung« übernehmen. Die Hauptstadt gilt zu dieser Zeit als weitgehend friedlich.

Dezember 2002: Erhöhung der Obergrenze auf 2500 Mann.

Oktober 2003: Neben dem Einsatz »in Kabul und Umgebung« übernimmt die Bundeswehr die Verantwortung für die nord...[weiterlesen]

Bundesregierung lügt und trickst sich immer tiefer hinein in den Afghanistankrieg30.01.2008

www.friedensratschlag.de

Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag

- Berlin will zusätzliche Kampftruppe nach Afghanistan schicken
- Keine Anforderung der NATO, sondern Angebot Berlins
- Bundesregierung lügt und trickst
- Entscheidung muss in den Bundestag
- Deutschland verstrickt sich immer tiefer in den Krieg
- Friedensbewegung: "Truppen raus aus Afghanistan!"

Zur Ankündigung des Bundesverteidigungsministers Franz Josef Jung, demnächst...[weiterlesen]

Terroristen isolieren statt bekämpfen!29.01.2008

http://www.netzeitung.de

Im Kampf gegen die Taliban versagt das Militär. Kriegsgegner Thomas Carl Schwoerer beschreibt Alternativen zum konventionellen Kampf und verweist auf ein historisches Vorbild.

Vor 60 Jahren, am 30. Januar 1948, starb der Mahatma Gandhi - erschossen in Neu-Delhi von dem Hindu-Fanatiker Nathuram Godse. Ausgerechnet der Mann, der Formen des gewaltlosen Widerstands entwickelte und ab 1920 letztlich erfolgreich gegen die britische Herrschaft in Indien umsetzte, kam durch ein terrorist...[weiterlesen]

Afghanistan: 25.01.2008

http://www.imi-online.de

IMI-Analyse 2008/001

Mit der geplanten Übernahme der Quick Reaction Forces verstrickt sich Deutschland immer tiefer in die Aufstandsbekämpfung am Hindukusch


von Jürgen Wagner

Während deutsche Politiker unermüdlich den Mythos aufrechterhalten, bei der in Afghanistan operierenden NATO-Truppe ISAF handele es sich um eine reine Friedens- und Stabilisierungsmission, wird immer deutlicher, dass die Entwicklung vor Ort sich in die genau entgegen...[weiterlesen]

NATO: Einsatz für Deutsche wird tödlich21.01.2008

www.nd-online.de

Chef der Eingreiftruppe stimmt auf Einsatz ein

Berlin (dpa/ND). Die Deutschen müssen sich bei einem Bundeswehreinsatz der schnellen Eingreiftruppe in Nordafghanistan nach Ansicht der Führung des bisherigen norwegischen Kampfverbandes auf Tote einstellen. Die Soldaten seien darauf vorzubereiten, Krieg zu führen und das eigene Leben zu verlieren, sagte der Chef der Schnellen NATO-Eingreiftruppe, Rune Solberg, dem Berliner »Tagesspiegel«. Die Bundesregierung solle jetzt die Mens...[weiterlesen]

Hamburger Abendblatt: Im Minenfeld der Seele18.01.2008

Hamburger Abendblatt - www.abendblatt.de

1996 wurde Hauptmann Fritsche in Bosnien verletzt - der Fuss ist verheilt, das Trauma dauert an
Wie viele andere Kameraden auch führte Fritsche einsam seinen Kampf gegen Erinnerung und Selbstzweifel. Bis er im Bundeswehr-Krankenhaus Hamburg endlich Hilfe fand.


Von Miriam Opresnik

Hamburg - Irgendwann, als die Zeit gekommen war, holte Hauptmann Karl-Heinz Fritsche (51) seine Reisetasche aus dem Keller und packte. Ein paar Unterhosen, Socken, T-Shirts....[weiterlesen]

Soldaten fordern Strategiewechsel im Krieg in Afghanistan18.01.2008

http://www.darmstaedter-signal.de

Die Bundeswehr schlittert mit der NATO immer tiefer in den Krieg!
Afghanistan braucht eine Großoffensive des zivilen Aufbaus, Afghanistan braucht Ärzte und Lehrer und nicht mehr Soldaten!

Vertreter der Regierungskoalition reden schon vorab zustimmend den Einsatz eines Bundeswehr-Kampfverbandes im Norden Afghanistans geradezu herbei - ohne offizielle NATO-Anfrage! Die wird jetzt natürlich in voller Breite auf uns zukommen.

Die Bundesregierung und auch die N...[weiterlesen]

junge welt - Kämpfer für die Front17.01.2008

www.jungewelt.de

Bundeswehr bereitet sich auf weitere Ausweitung ihres Kriegseinsatzes in Afghanistan vor. Zusätzlich 250 Soldaten für »schnelle Eingreiftruppe«
Von Frank Brendle

Die deutschen Truppen in Afghanistan sollen um eine 250 Mann starke »schnelle Eingreiftruppe« erweitert werden. Das forderte der SPD-Verteidigungspolitiker Rainer Arnold in einem Gespräch mit der Passauer Neuen Presse (Mittwochausgabe). Das Verteidigungsministerium gab sich bedeckt, aber die seit Monaten in ...[weiterlesen]

taz - Horst-Eberhard Richter über den Tod: 16.01.2008

die tageszeitung - www.taz.de

Der große Mann der Friedensbewegung spricht über seinen Krieg. Wie er getötet hat. Und warum Verteidigungsminister Jung die Remilitarisierung Deutschlands betreibt und Bush seine Bomben nach Jesus benennt


Horst Eberhard Richter (84) ist Psychoanalytiker und Psychosomatiker. Er gilt als der "große alte Mann" der Friedensbewegung. Seit 1962 lebt und arbeitet der gebürtige Berliner und Fußballfan (Hertha BSC) in Gießen. Er baute das Psychosomatische Universitätszentru...[weiterlesen]

Afghanistan - Bundeswehr operierte auch ohne Mandat09.01.2008

Karte Afghanistan

Süddeutsche Zeitung Ein ehemaliger Elite-Soldat der Bundeswehr erhebt schwere Vorwürfe gegen das Verhalten der Soldaten in Afghanistan: Sie sollen außerhalb des Mandatsgebietes gearbeitet haben. Auch von Sicherheitsmängeln im Camp Warehouse ist die Rede.

Mehrere Bundeswehrsoldaten sollen 2002 in Afghanistan mit Wissen ihrer Vorgesetzten außerhalb des vorgeschriebenen Mandatsgebietes operiert und damit gegen Vorgaben des Bundestages verstoßen haben.

Laut einem ...[weiterlesen]

Jürgen Rose: Dienst an der Waffe, statt am Menschen07.01.2008

www.freitag.de

DER FALL CHRISTIANE ERNST-ZETTL
Bruch der Genfer Konventionen am Hindukusch - eine gemaßregelte Sanitätssoldatin bleibt ohne gerichtlichen Beistand

Am 21. Dezember hat der US-Sanitätsgefreite Agustín Aguayo den mit 5.000 Euro dotierten Stuttgarter Friedenspreis erhalten. Ausgezeichnet wurde der 35-Jährige, weil er es vorzog, auf sein Gewissen zu hören und dafür von der Militärjustiz seines Landes wegen Desertion verurteilt zu werden, statt weiter einem Einsatzbefehl...[weiterlesen]

Kriegseinsatz: Wiedervorlage 200819.12.2007

www.koop-frieden.de

Martin Singe (Komitee für Grundrechte und Demokratie) im Friedensforum 2007-5

Im Blickpunkt

Am 15. November 2007 hat der Bundestag mit 414 Ja- und 145 Nein-Stimmen dem Antrag der Bundesregierung zugestimmt, den OEF-Krieg in Afghanistan erneut um ein Jahr zu verlängern. Bereits im Oktober wurde das ISAF-Mandat, dem das Tornado-Mandat zugeordnet worden war, verlängert. 2001 hatte der Bundestag erstmals dem Antiterror-Kriegseinsatz der Bundeswehr zugestimmt, der dam...[weiterlesen]

Afghanistan: Ein Kriegsmandat außer Kontrolle19.12.2007

NO WAR

Knut Mellenthin

Am 12. Oktober hat der deutsche Bundestag mit der erwarteten großen Mehrheit das Mandat für die deutsche Beteiligung an der Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe in Afghanistan (ISAF) um ein weiteres Jahr verlängert. Teil des Mandats ist jetzt auch der vom Bundestag am 9. März gesondert gebilligte Einsatz von sechs Tornado-RECCE-Aufklärungsflugzeugen. Wegen der Zusammenziehung beider Mandate hatte es bei den Grünen einen Sonderparteitag gegeben, de...[weiterlesen]

Bundeswehr hart am Rande des Mandats09.11.2007

Karte Afghanistan

Artikel von THOMAS KRÖTER in der Frankfurter Rundschau

Berlin. "Die konkrete Gefahr durch fanatisierte Islamisten ist nicht gebannt": Mit dieser ernsten Diagnose hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Donnerstag im Bundestag für die Fortsetzung der deutschen Beteiligung an der Operation Enduring Freedom gegen den Terrorismus geworben. Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) meinte, der umstrittene Einsatz und der im Parlament mit breiter Mehrheit gebilligte Sta...[weiterlesen]

Die Zeit eilt! - OEF-Einsatz vor der Abstimmung!08.11.2007

Schritte zur Abrüstung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde
liebe UnterstützerInnen der Kampagne "Schritte zur Abrüstung",

Jetzt ist es amtlich: Der Bundestag stimmt am 15. November über das umstrittene Mandat "Operation Enduring Freedom" (OEF) ab, bei dem auch erneut deutsche Elitesoldaten des Kommandos Spezialkräfte in Afghanistan eingesetzt werden können und deutsche Kriegsschiffe am Horn von Afrik...[weiterlesen]

Kein Krieg in Afghanistan - 01.11.2007

Schritte zur Abrüstung


Die Bundesregierung will im November im Bundestag über die weitere Beteiligung an Operation Enduring Freedom (OEF) abstimmen lassen. Zahlreicher Protest sollte dieses begleiten.
Der Bundestag stimmt Mitte November über das umstrittene Mandat Operation Enduring Freedom (OEF) ab, bei dem auch erneut deutsche Elitesoldaten des Kommando Spezialkräfte in Afghanistan eingesetzt werden können.

Seit sechs Jahren unterstützt die Bundesrepublik Deutschland diesen in de...[weiterlesen]

Offener Brief an die Delegierten des SPD-Bundesparteitages22.10.2007

http://www.unitedforpeace.org/

VertreterInnen der deutschen Friedensbewegung wollen mit einem Brief an die Delegierten des SPD-Bundesparteitages deren Abstimmung über die Verlängerung des OEF-Einsatzes der Bundeswehr in Afghanistan beeinflussen.


Kampagne „Bundeswehr raus aus Afghanistan“
Aachen, Berlin, Bonn, Frankfurt, Hamburg, Kassel, Waren
22. Oktober 2007



An die Delegierten
des SPD-Bundesparteitags
in Hamburg vom 26.-28. 10. 2007
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Afghanistan - die deutsche Rolle11.10.2007

Bundeswehr ist wer

Informationen zu den anstehenden Mandatsverlängerungen
von Claudia Haydt / Christoph Marischka / Jürgen Wagner

in IMI-Analyse 2007/029b in der aktualisierte Fassung vom 25.9.2007

Am 12. Oktober wird der Bundestag aller Voraussicht nach trotz der dramatischen Eskalation, die derzeit im Land stattfindet, die Fortsetzung des deutschen Beitrags zur NATO-Kampftruppe in Afghanistan beschließen (über die Beteiligung an der US-geführten OEF soll im November en...[weiterlesen]

Mehr als 48.000 Unterstützen Forderung:- Kein Mandat für den Krieg in Afghanistan 10.10.2007

Auslandseinsätze beenden

Deutsche Friedensgesellschaft-
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)
Bundesgeschäftsführer


Letztlich mehr als 48.000 Unterschriften unter den Text einer Petition gegen die Verlängerung des Afghanistaneinsatzes haben Aktive der Friedensbewegung am Mittwochnachmittag an die Vorsitzende des Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages Kersten Naumann übergeben.

“Sagen Sie NEIN zur Verlängerung des Mandates der Bundeswehr für einen Kr...[weiterlesen]

Mehr als 30.000 Unterstützer unterzeichnen Petition07.10.2007

zerbrochenes Gewehr - http://www.dfg-vk.de

- Kein Mandat für den Krieg in Afghanistan
- Pressegespräch am Mittwoch, 11:00 Uhr

Zwei Tage vor der Abstimmung im Bundestag über ein Verlängerung des Bundeswehr-ISAF- und -"Tornado"-Einsatzes im Bundestag, übergibt das Bündnis gegen den Krieg in Afghanistan mehr als 30.000 Unterschriften unter eine Petition.


“Sagen Sie NEIN zur Verlängerung des Mandates der Bundeswehr für einen Krieg in Afghanistan im Herbst 2007. (…) Respektieren Sie das...[weiterlesen]

Weltweit – Kriege, Terror und Militäreinsätze30.09.2007

DGB Schweinfurt atomwaffenfreie Zone

Resolution zum 16. Bundeskongress der
Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)
vom 28. bis 30. September 2007 in Schweinfurt


Weltweit – Kriege, Terror und Militäreinsätze

Vor mehr als sechzig Jahren wurde der Zweite Weltkrieg beendet, seither finden in weiten Teilen der Welt immer neue kriegerische Auseinandersetzungen statt. Anfang der Neunziger Jahre bot sich mit der Auflösung des Warschauer Vertrag...[weiterlesen]

Frieden für Afghanistan – keine Verlängerung der Bundeswehreinsätze!11.09.2007

Auslandseinsätze beenden

Friedensdemonstration am 15. September 2007 in Berlin

Die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) ruft die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zur aktiven Beteiligung an der Demonstration der Friedensbewegung am 15. September 2007 in Berlin auf. Die DFG-VK spricht sich mit ihrer Beteiligung an der Protestaktion gegen die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr durch den Deutschen Bundestag und für den Rückzug der Truppen aus...[weiterlesen]

Die NATO in Afghanistan18.12.2006

www.graswurzel.net

Vom Nation Building zur globalen Aufstandsbekämpfung

Als die NATO im August 2003 das Kommando über die International Security Assistance Force (ISAF) in Afghanistan übernahm, warnte die Friedens- und Antikriegsbewegung, dass die Allianz - und damit auch Deutschland - dort in einen umfassenden Guerillakrieg verwickelt werden würde. Und tatsächlich hat sich der Einsatz, der formal als "Stabilitätsexport" zur "Friedenssicherung" begann, inzwischen zu einer "aggressiven Aufstand...[weiterlesen]

Kongo: Im Herzen Afrikas und im Zentrum europäischer Interessen25.08.2006

Bundeswehr ist wer

POSITIONENPAPIER 2 der Arbeitsstelle Frieden und Abrüstung (August 2006) von Ralf Siemens

Im Inhalt: Es war nicht einfach, den Kongo-Einsatz in Deutschland durchzudrücken. Bataillone von „Experten“ meldeten sich zu Wort: Die Bundeswehr habe für Afrika-Einsätze nicht die notwendige Ausrüstung, man dürfe sie nicht überfordern, und der Bundeswehrsoldat sei nicht für den afrikanischen Kriegsschauplatz ausgebildet. Selbst in führenden Tageszeitungen wurde unterschlagen, d...[weiterlesen]

Bundeswehr in alle Welt12.12.2001

www.graswurzel.net

Artikel von Rudi Friedrich in der graswurzelrevolution: Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Am 16.11.2001 beschloss die rot-grüne Koalition im Bundestag den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan und den Einsatz der Marine im arabischen Golf.

Der Bundesregierung ist es damit gelungen, innenpolitisch den Rollenwechsel vom weitgehend passiven Kriegsverbündeten der USA zum aktiven Kriegsteilnehmer zu vollziehen. Währenddessen setzt Innenminister Schily ein "Sicherheitspaket" nac...[weiterlesen]

Aktuelles zum Thema

Der Krieg beginnt hier und hier muss er gestoppt werden!

03.10.2015: Aufruf zur Protestaktion in Kalkar 2015

Die militärischen Einrichtungen, die in Kalkar und Uedem seit Jahren ausgebaut werden, sind ein Bruch des Vertrages zur Deutschen Einheit, den dieses Land am 3. Oktober feiert: Der Vertrag zur Deutschen Einheit enthält, ebenso wie der mit den ... [weiterlesen]

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